paris

wie fetzen segelten sie durch mein herz
deine bilder von so schönem schmerz
deine hellblau-schwarzen augen
vom eisigen wind hinweg gefegt
wie juwelen in eine ferne schatulle gelegt
konnte ihnen fast nicht mehr glauben

meine sehnsucht gerann zu honigstein
totlebendig, ungreifbar doch da
und du mit deinem blond-schwarzen haar
deinen palästen schon lange gezähmt
durch die die zeiten wie vögel wehn
hey,
wie lange hab ich dich nicht gesehn

wieder in deine arme geschlossen
du meine zuflucht seit langer zeit
öffnest mir deine alleen so weit
für mich ganz allein und all die andern
auf deinem atem lässt du uns wandern
durch dein warmes herz aus stein

bilder der sehnsucht werden mich begleiten
vom staubigen sand deiner frühsommerparks
vom rauschen in den kastanienbäumen
ich wünsch mir gewesenes bevor es begann
und du
in meinen buntfiebrigen träumen
du schaust mich mit den augen deiner engel an