nicht allein´

sag´, hab´ ich dich gekannt,
deinen namen nicht schon genannt,
lang´ bevor wir auf dieser welt
uns getroffen haben?

denn deine töne sind meine,
auch deine farben -
und du hast mir erzählt.
und deine stimme klingt
wie du von den dingen sprichst,
als wenn ein vogel singt,
den ich schon oft gehört.
und wie du lachst,
und sich der klang deiner stimme bricht,
das hat mich verstört;
denn war ich nicht schon einmal betört
davon lang vor dieser zeit?

und von dem gedanken bin ich wieder beseelt,
das wir uns alle bekannt
und voneinander gar nicht so weit;
das wir hier gemeinsam sind, eins sind
in einem traum nur von dunkelheit.

und du bist nicht allein´,  -  mein kind

und du bist nicht allein´ mein kind.