menton

ich bin so froh,
dass wir nach menton gekommen sind,
einer alten stadt
mitten im blau von bergen und meer;
bunte häuser
verblichen im italienischen wind,
verwinkelt, verschachtelt und stolz,
so sahen wir sie von weitem her.

wir sind ganz eingetaucht
in duftende märkte und sonnige plätze,
sonst verschwiegene gassen
haben uns geführt;
die stille aufforderung
doch einfach zu bleiben
 -  so schmales land
und doch so viel raum -
haben wir nicht überhört.