wir müssen nicht nehmen
mit begehrlicher hand
güter und menschen, tiere und land

wir müssen nicht greifen
mit großem gelüst
nach sonne, mond, sternen, dem weltengerüst

denn das was wir haben
das was wir kauften, gewannen und raubten
was hinter mauern und zäunen
wir so sicher glaubten
nehmen wir nicht mit

allein das was wir sehen
mit großen augen
offenem herz und demut im blick
das was wir nicht verstehen
obwohl wirs oft glaubten
und das was wir liebten
oft unter schmerzen verloren glaubten
wohnt in unserem herzen

ewiglich